Liebe Besucher, Künstler, Kunstliebhaber, Neugierige ...
wir entwickeln uns ständig weiter. Auch und gerade als Künstler. Mit den Jahren habe ich schon einige Statements gelöscht, weil die Aussagen die ich teilweise geschrieben hatte, nicht mehr mit meiner aktuellen Ansicht über das Leben und die Kunst übereinstimmten.
Heute ist wieder so ein Tag. (28.03.2026)
Aber was macht meine Kunst eigentlich aus? Nur ganz kurz...
Im Grunde fließen alle aktuellen Ereignisse durch meinen eigenen Filter. Ich stelle sie mit Allem dar, was mir zur Verfügung steht und was ich für passend halte. Öl, Acryl, Wolle, Plastik, Mixed Media, Müll, Skulptur, in Schrift und Wort, Pastelle, Zeichnungen, Pflanzen...
Ich werde mich wahrscheinlich niemals festlegen. Nicht immer ist es dekorativ, machmal sehr vergänglich und machmal bleibt es. Manchmal ist es so kritisch, dass ich es nicht öffentlich zeigen kann. Manchmal treffe ich den Puls der Zeit, manchmal nicht.
So, wie für meine eigenen Sachen, meist im Moment der Idee und der Entstehung, wenn man für etwas wirklich brennt, schätze ich die Kunst von anderen Künstlern. Ich sehe sie. Aufmerksam und mit großem Interesse an der unfassbaren Vielfalt der Ausdrucksweisen.
Künstliche Intelligenz
Zu Beginn habe ich gelernt, was KI ist. Dann war ich etwas beängstigt und alamiert. Danach folgte Neugier. Ihr seht in meinem Shop die Ergebnisse. Es sind die Drucke, die von meinen Originalen entstanden sind. Überarbeitet mit KI. Heute empfinde ich es als unterhaltsame Spielerei, die mich für eine kurze Zeitspanne faszinierte. Ich glaube nicht mehr an den Nutzen von KI in MEINER Kunst. Sie mögen trotz KI mein geistiges Eigentum bleiben, aber ich habe sie, in dieser Form, nicht selbst gedanklich hergestellt. Das stört mich extrem.
Es existiert nur ein schmales Fenster in der Medizin, in der ich KI für sehr gewinnbringend einstufe. In allem anderen aber nicht. Ich versuche, sie so wenig wie möglich zu verwenden. Nicht in Kunst und Texten. Und auch immer weniger in allen anderen Punkten, wo sie mir zu Beginn so hilfreich erschien.
Ganz im Gegenteil. In mir befindet sich plötzlich eine innere Gegenwehr, Programme zu nutzen, die mir sagen, wie ich etwas zu sagen oder zu schreiben habe.
Auch diesen Text schreibe ich frei. Ohne Programm für Rechtschreibung. Ohne KI. (Nur einen Übersetzer für die engische Version) Ja, möglicher Weise sind die Sätze zu lang. Und vielleicht nutze ich zu viele Bindewörter. In sehr langen Texten könnten Logikfehler auftreten, die ich als die schlimmsten Fehler empfinde. Ich bemühe mich sehr, das zu beheben. Mit meinem eigenen Gehirn :).
Was ihr dafür findet werdet, ist mich. Mit den Fehlern die ich mache. Ich möchte sie euch zeigen.
Denn das bin ich. Als Künstlerin und als Autorin.
Im Gegensatz zu meinem ersten Buch, werden sich im Zweiten darum Fehler finden lassen. Ich habe es frei geschrieben. Allen Verlagen wird sich nun der Magen umdrehen. Aber ich will es so. Auch und gerade weil das bedeutet, dass ich sowohl das Cover, die Schrift , die Länge , die Wahl der Worte und das, was ich eigentlich sagen möchte, selbst wähle. Es dann selbst formatiere und den Druck in Auftrag gebe. Bei allen, die glauben Ihre Sehkraft zu verlieren, weil sie einen Rechtschreibefehler sehen, muss sich sagen. Es tut mir wirklich leid. Ich muss es im Moment genau so machen.
Mit meiner KunstundEthik-Ambulanz möchte ich Kunst nicht nur selbst machen, sondern sie auch "behandeln". Die Ethik ist ein großer Teil meines Interessengebietes als Teil der Philosophie. Philosophie fließt zurück in meine Kunst. Zuerst steht der Gedanke.
Im Moment schreibe ich Bildbeschreibungen.
Nicht für meine eigenen Sachen, sondern für Bilder, Skulpturen, oder Installationen anderer Künstler.
Ich glaube, dass es sehr wertvoll sein kann, wie ein Künstler, das Werk eines anderen Künstlers sieht.
Für mich hatte sich eine Frage ergeben:
Warum gibt es Book-Blogger die mich auf der Buchmesse besucht haben, aber keine Kunst-Blogger, wenn ich in einem Museum ausstelle, einem Kunstmarkt, oder anderen Events Bilder zeige?
Nach meinen Recherchen sind es oft Magazine, die über Kunst bloggen und berichten. Verdienen können sie dann am Verkauf ihres Magazins. Sie geben dann eine Richtung vor, wo "gute Kunst" zu sehen ist und was sich eventuell lohnen würde, käuflich zu erwerben.
Ich vermisse den Blogger des noch nicht etablierten Künstlers.
Warum? Weil er nichts daran verdienen kann! Wer macht es dann? Die sozialen Medien mit einer Werbeaktion, die man teuer bezahlt um damit Reichweite zu erkaufen. Das macht mich sehr traurig.
Darum beginne ich nun auf meiner homepage, Bildbeschreibungen zu veröffentlichen. Für die Kunst. Von mir für Euch.
Die ambulante Behandlung zahlt diesmal die Ambulanz.
Später werde ich zu jedem Bild eine barrierefreie Beschreibung hinzufügen. Das erleichert den Einstieg in meine Beschreibungen.
Sie enthälten zum Teil Ergänzungen meiner eigenen Phantasie und sind geprägt durch Emotionen, die das Bild bei mir ausgelösst hat.
Natrürlich habe ich das Einverständnis der Künstler eingeholt.
Wie suche ich Kunst aus?
Indem mich Bilder sehr ansprechen.
Indem ich versuche ein Bild zu verstehen, welches sich mir nicht sofort ganz präsentiert.
Indem mich das Gesamtkonzept des Künstlers fasziniert und ich mir aus diesem Grund einen tieferen Blick gönne.
Indem ich versuche ein Bild zu verstehen, dessen Sinn sich mir ÜBERHAUPT NICHT öffnet.
Imdem ich eine gesellschaftskritische Aussage eines Kümstlers unterstreichen möchte, weil sie meiner eigenen Einstellung entspricht.
Weitere Gründe werden sich auf dem Weg meiner Suche sicher ergeben.
Kunst stirbt nie! Weil wir Kunst sind!
Eure Conny
Dear visitors, artists, art lovers, and curious minds...
We are constantly evolving. This is especially true as artists. Over the years, I've deleted several statements because some of the things I wrote no longer reflected my current views on life and art.
Today is one of those days. (March 28, 2026)
But what actually defines my art? Just briefly...
Basically, all current events flow through my own filter. I depict them with everything at my disposal and everything I deem appropriate: oil, acrylic, wool, plastic, mixed media, trash, sculpture, writing and words, pastels, drawings, plants...
I will probably never be able to define myself. It's not always decorative; sometimes it's very ephemeral, and sometimes it endures. Sometimes it's so critical that I can't show it publicly. Sometimes I capture the spirit of the times, sometimes I don't.
I'll probably never commit to anything specific. Just as I appreciate my own work, usually at the moment of ideation and creation, when I'm truly passionate about something, I also appreciate the art of other artists. I see it. Attentively and with great interest in the incredible diversity of expression.
Artificial Intelligence
At first, I learned what AI is. Then I was somewhat frightened and alarmed. After that came curiosity. You can see the results in my shop. They are prints created from my originals, reworked with AI. Today, I see it as an entertaining gimmick that fascinated me for a short time. I no longer believe in the usefulness of AI in MY art. They may remain my intellectual property despite the AI, but I didn't create them myself, in this form. That bothers me immensely.
There's only a narrow window in medicine where I consider AI to be very beneficial. But not in anything else. I try to use it as little as possible. Not in art or writing. And less and less in all the other areas where it initially seemed so helpful.
Quite the opposite, in fact. I suddenly feel an inner resistance to using programs that tell me how to say or write something.
I'm writing this text freely, too. Without a spell checker. Without AI. (Just a translator for the English version.) Yes, the sentences might be too long. And perhaps I use too many conjunctions. In very long texts, logical errors can occur, which I consider the worst mistakes. I'm trying very hard to fix them. With my own brain :).
What you'll find instead is me. With the mistakes I make. I want to show them to you.
Because that's who I am. As an artist and as a writer.
Unlike my first book, you'll find mistakes in the second. I wrote it freely. All the publishers will be horrified. But that's how I want it. This is especially true because it means I choose the cover, the font, the length, the choice of words, and what I actually want to say myself. Then I format it myself and commission the printing. To anyone who thinks they're losing their eyesight because they see a spelling mistake, I must say: I'm truly sorry. I have to do it this way right now.
With my Art and Ethics Clinic, I don't just want to create art myself, but also "treat" it. Ethics is a large part of my field of interest as a branch of philosophy. Philosophy flows back into my art. The idea comes first.
At the moment, I'm writing descriptions of artworks.
Not for my own work, but for paintings, sculptures, or installations by other artists.
I believe that how one artist sees another artist's work can be very valuable.
A question arose for me:
Why are there book bloggers who visited me at the book fair, but no art bloggers when I exhibit in a museum, at an art market, or at other events?
According to my research, it's often magazines that blog and report on art. They then earn money from magazine sales. They set a direction for where to find "good art" and what might be worth buying.
I miss the bloggers of up-and-coming artists.
Why? Because they can't earn anything from it! So who does? Social media with expensive advertising campaigns to buy reach. This makes me very sad.
That's why I'm now starting to publish image descriptions on my homepage. For the art. From me to you.
This time, the outpatient treatment is being paid for by the outpatient clinic.
Later, I will add an accessible description to each image. This will make it easier to understand my descriptions.
Some of them contain additions from my own imagination and are shaped by the emotions the image evoked in me.
Of course, I obtained the artists' permission.
How do I choose art?
By images that deeply resonate with me.
By trying to understand an image that isn't immediately clear to me.
By being fascinated by the artist's overall concept and therefore taking a closer look.
By trying to understand an image whose meaning is completely lost on me.
By wanting to emphasize an artist's social commentary because it aligns with my own beliefs.
More reasons will surely emerge along my search.
Art never dies! Because we are art!
Yours, Conny